Schreibrausch über mehr Zusammenarbeit

Anyway schrieb neulich in einem Kommentar

„Ich glaube es war noch nie so deutlich zu sehen, wie sehr jeder einzelne Mensch auf jeden anderen angewiesen ist.
Es ist ja auch wohl nichts neues dass, auf der praktischen Ebene, die meisten unserer Tätigkeiten schon längst Teil von Ereignisketten sind
die weit über unser direktes Umfeld hinausgehen. Jeder der diesen Text in diesem Moment liest kann das nur weil andere Menschen elektrische Leitungen in den Erdboden unter Strassen über Ländergrenzen hinweg und sogar durch Ozeane verlegt haben.
So gut wie jedes Produkt oder Kleidungsstück das wir benutzen legt von der Rohstoffgewinnung bis zum Verkauf im Laden oft sehr Weite Wege zurück und geht durch extrem viele Hände.
…“

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Corona-Manifesto

Corolove

Das ständige Heischen nach neuen Informationen das stetige Reagieren auf neue Katastrophenmeldungen hat meinen Liebsten Sebastian und mich dazu gebracht, etwas Eigenes zu kreieren, woran wir uns festhalten wollen.
Sebastian malt sich eine Symbolkarte und ich beantworte mir folgenden Fragenkatalog:

1) Was will Corona mir sagen?
2) Was habe ich bisher ignoriert?
3) Was ist meine Lektion / meine Chance?
4) Was ist der bestmögliche und wünschenswerte Outcome?
5) Wie möchte ich die Zeit des Shutdowns verbringen und mit wem (Nähe mit Distanz)?

6) Was möchte ich für Sommer (Juli-September) kreieren?
7) Was möchte ich bis zum nächsten Jahreswechsel kreieren?
8) Was möchte ich bis nächstes Jahr im März kreieren?
9) Was möchte ich bis März 2025 kreieren?

10) Wenn ich in dieser Corona-Zeit die erstaunlichsten Ergebnisse kreieren könnte – welche wären das?

Ein Gedicht

Ich fand ein Gedicht das die gesamte gesellschaftliche Durchdringung und Verlogenheit zum Thema Sucht und Co-Abhängigkeit zeigt. Es heißt „Als sie lachte“.
Bitteschön:

Als sie lachte…

Als sie lachte, sagte man ihr, sie sei kindisch. Also machte sie fortan ein ernstes Gesicht.
Das Kind in ihr blieb, aber es durfte ja nicht mehr lachen.

Als sie liebte, sagte man ihr, sie sei zu romantisch.
Also lernte sie sich realistischer zu zeigen, und verdrängte manche Liebe.

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Mein Brief an das Bundesgesundheitsministerium, an die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin und die Bundeszahnärztekammer

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

aktuell befinden wir uns in einer sehr schwierigen Situation, die wir gemeinsam bewältigen müssen.
Das derzeitige Hauptziel ist es bekanntermaßen, die Verbreitung des Corona Virus zu verlangsamen. Hierbei wird scheinbar übersehen, dass Zahnarztpraxen ein erheblicher Multiplikator hierfür sind, allein schon aufgrund unseres Arbeitsgebietes und des extremen Mangels an Schutzkleidung.
Es wurden bisher keine erkennbaren ausreichenden Maßnahmen ergriffen, um dies zu verhindern und unsere Berufsgruppe zu unterstützen. Die wenigen Ressourcen, die uns bleiben, sollten nicht für uns, sondern für Humanmediziner aufgewendet werden. Dass der zahnärztliche Betrieb unverändert aufrechterhalten wird, ist unverantwortlich! Weiterlesen „Mein Brief an das Bundesgesundheitsministerium, an die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin und die Bundeszahnärztekammer“

Werwillichsein: Imagine writing a book

Ich habe so ein schönes Gedicht auf dem Blog von Werwillichsein gefunden…
Es berührt mich sehr und ich finde es sehr verspielt. Es spiegelt für mich ein jugendliches Wesen, das voller Hoffnung und innerer Aufregung aufs morgen schaut.

…und natürlich auch meine eigenen Erfahrungen mit dem Schreiben eines Buches… die Angst und die Scham und die Lust – alles auf einmal.

Bitte, lest selbst: Weiterlesen „Werwillichsein: Imagine writing a book“