Ich bin, also kreiere ich

Mein Blogtitel „Ich kreiere, also bin ich“ gefällt mir immer noch ausgesprochen gut.
Ich erinnere den Moment, als ich ihn eintippte, ohne Vorstellung, was da jetzt auf mich zukommt, und mit dem Gedanken, „ach, kann ich ja auch ändern, wenn mir der Name nicht mehr gefällt“ …

Inzwischen bin ich soweit, dass ich die Umkehrung „Ich bin, also keiere ich“ genauso wertvoll und gut finde. Pragmatisch und zutiefst menschlich: Weiterlesen „Ich bin, also kreiere ich“

Jeden Tag eine neue Chance

Ist es nicht herrlich, dass es niemals zu spät ist, sein Leben zu ändern?
Wir können einfach heute oder morgen beschließen, es besser zu machen, ehrlicher und authenischer, und allein dadurch werden wir gücklicher und zufriedener.
Es ist gar nicht so viel dazu nötig – ein Beschluss, ein Commitment, und sich dann daran zu halten.

Niemand muss sofort 100 % perfekt sein.
Es heisst Lebenserfahrung und nicht Lebensperfektion!

Dein Lebensfeld, Dein Bewusstsein, weitet sich aus, je mehr Du Dich Deiner Bestimmung näherst… Schon allein deshalb ist es unsinnig, Perfektion zu erwarten oder anzustreben.

Jeden Tag haben wir die Chance, unser Leben zu verbessern!
Wie nutzt Du sie heute?

Verlogene Selbstgespräche

Jede Lüge, die Du Dir selbst erzählst, und die Du wiederholst, lebt auf Kosten Deiner Substanz, Deiner Vitalität.
Während Du vor Dir und der Welt Lügen aufrecht erhältst, kannst Du nicht in Deine Größe treten.
Diese beiden Dinge schließen sich aus.

Typische Lügen kennt Ihr aus meinen BullshitBingoBlogartikeln.
Andere Lügen kennt Ihr von meinen Artikeln über Sucht und Co-Abhängigkeit.


Typische und weit verbreitete Lügen sind:
Ich kann das nicht
Niemand braucht mich
Ich bin nicht gut genug
Ich habe keine Zeit dafür
Was ich mir da zusammenträume, ist sinnlos
Es ist ein sinnoses Vorhaben
Die anderen würden mich hassen
Ich würde mich beschämen
Ich würde meine Familie beschämen.

Affirmation Afformation

Wahrscheinlich sind Dir schonmal Affirmationen begegnet.

Man formuliert einen Satz mit einer wünschenswerten Aussage als ob sie schon Realität wäre.
Gerne werden bei Affirmationen die Wörter „Ich bin…“ oder „Ich habe…“ an den Anfang gesetzt, weil diese Wörter sehr kraftvoll sind.

Gute Beispiele sind „Ich bin glücklich“, „ich bin gesund“, „ich bin stark“,“ich habe alles, was ich möchte“, und Ähnliches.
Die Sätze, die wir uns den ganzen Tag anhören, formen unsere Gehirne. Synapsen werden dadurch verstärkt und unbenutzte Synapsen werden abgeschalten.

Die Welt ist voller Affirmationen, die wir täglich mit der Popkultur (I´m a creep) , der Werbung (Milch ist gesund), und unbewussten Mitmenschen (Wie mans macht, macht mans falsch) in uns aufnehmen.

Wir können uns indirekt vor destruktiven Aussagen schützen, indem wir Menschen und Situationen meiden, die uns geringschätzen oder herunterziehen.

Daher sind die Sätze, die wir UNS SELBST erzählen, die wichtigsten, dann das sind die einzigen, auf die wir direkt Einfluss nehmen können.
Also Affirmationen oder Afformationen.

Afformationen sind Fragen, die eine wünschenswerte Aussage beinhalten und Dich dazu befragen:

Wie lebe ich, wenn ich glücklich bin?
Was fühle ich mich, wenn ich gesund bin?
Wie verhalte ich mich, wenn ich stark bin?
Wer bin ich, wenn ich alles habe, was ich möchte?

Unsere Gehirne sind Problem-Lösungs-Maschinen. Gib Deinem Gehirn ein Problem, ein Hindernis und es fängt unverzüglch an, das Problem für Dich zu lösen.
Eine offene Frage wird vom Gehirn wie ein Problem behandelt.
Frage gestellt, zack, werden praktikable Lösungen präsentiert!

Affirmationen

Menschen jammern gern und viel.
Jammern und Nörgeln scheinen einen geselschaftlichen Kitt zu erzeugen „wir gegen die“ oder „in unserem Elend halten wir wenigstens zusammen“.

Während Du andern gegenüber jammerst, hört auch Dein Gehirn sehr gut zu.
Dein Gehirn macht aus Deinem Nörgeln und Jammern Affirmationen.
Dein Jammern oder Deine Beschwerden sind für Dein Gehirn Handlungsanweisungen, auch wenn du jammerst, um darauf hinzuweisen, dass Du es eigentlich gerne besser hättest. Weiterlesen „Affirmationen“

Lebensprägende Bücher und Filme

Rauschliebe

Es gibt sehr viele Bücher und Filme, die mich nachhaltig geprägt, und sogar mein Leben verändert haben.
Hier sind die offensichtlichsten:

In 2004 wurde ich Vegetarierin, wegen einer Szene in Haruki Murakamis Buch „Kafka am Strand“. Die Szene, in der Johnny Walker die Katzenherzen heraustrennt und isst.

In 2005 wurde ich Sexual- und Kreativitätsforscherin wegen Julia Camerons Buch „Der Weg des Künstlers“.

In 2014 verstand ich durch Thomas Pikettys Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“, dass das Geldsystem, wie ich es bis dahin verstand, ein einziger Brainwash ist. Weiterlesen „Lebensprägende Bücher und Filme“