Schreib Dich glücklich – Das Journal!

Nach einigen Namensfindungsschwierigkeiten, hat das Kind, mein neues Buch, nun einen Namen:

Schreib Dich Glücklich – Das Journal!

Genau genommen wird es kein Buch sondern eine Buchreihe.

Band 1 wird die Begründung und Anleitung für einem Jornal und für 11 Wochen Journalfragen beinhalten.
Im Journal geht es darum, dass Du Dein Traumleben, allen Widerständen zum Trotz skizzierst, definierst und schließlich auch lebst.
Alle 7 Tage gibt es ein Check-In zur Innenschau und zum Selbstcoaching und alle 28 Tage machst Du eine Lebens-Inventur.
Diese Tools sollen Dir helfen, zu überprüfen, ob Du Dich in Richtung zu Dir selbst bewegst, und an welchen konkreten Stellschrauben Du drehen kannst, damit Du noch glücklicher Dein Traumleben gestalten und erleben kannst.

Band 2 wird ein Folgeband. Dort werden nur ganz kurz die wichtigsten Aspekte der Journalfragen wiederholt, um sofort mit wahrscheinlich 16 Wochen Journalfragen zu starten. Die Journalfragen, wöchentliche Check-Ins und monatliche Inventuren bleiben die gleichen wie in Band 1.
Es ist nicht zu empfehlen mit Band 2 zu starten, weil in Band 1 die Journalfragen umfassend beleuchtet werden, was für den Verlauf und Erfolg entscheidend ist.

Band 3 ist auch schon geplant.
Aber dazu verrate ich noch nichts 🙂

Pandemie Rauchen

Neulich nahm ich beim Verlassen des Praxisgebäudes nach einem etwa siebenstündigen Arbeitstag mit FFP2-Maske den Mundschutz ab – aaah durchatmen. 
Für diejenigen, die meine Praxis nicht kennen – das Praxisgebäude steht direkt neben dem Fernsehturm am Alexanderplatz.
Es war etwa 20 Uhr, die Geschäfte waren geschlossen, und der Platz war bis auf etwa 10-15 Menschen leer. Wie ich so maskenlos über den fast verwaisten und windigen  Alexanderplatz ging, kamen mir von links und rechts zwei Männer entgegen, und beide sprachen mich aus einer Entfernung von etwa vier bis fünf Metern an.

Einer war vom Ordnungsamt und der andere wollte mich über eine Organisation zum Schutz von Kindern aufklären.

Der junge Mann von der Kinderschutz-Organisation wurde von einem rauchenden Kollegen begleitet, der Mann vom Ordnungsamt hatte drei oder vier Kollegen an seiner Seite.

Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes forderte den Raucher und mich auf, eine Maske aufzusetzen. Der Raucher fragte, ob er seine Zigarette noch zuende rauchen dürfe.

Der Ordnungshüter antwortete ja, wenn er sich zur Seite, also an das Gebäude des Galeria Kaufhofs, stellen würde. Dort könne er ohne Maske rauchen, was er dann auch tat.

Verdutzt sagte ich „dann rauch ich jetzt auch eine“. Daraufhin belehrte mich der Ordnungshüter, ich dürfe in der Nähe des Galeria Kaufhof-Gebäudes rauchen, mich aber ohne Maske nicht über den Platz bewegen. Natürlich zündete ich mir keine Zigarette an, also setzte ich die Maske wieder auf und mein Gespräch mit der Kinderschützer fort.
Der Ordnungshüter ließ von mir ab.

Als wir auseinander gingen, googelte ich die deutschen Raucher – und Coronatoten und fand Erstaunliches!

Das Deutsche Krebsforschungszentrum stellt regelmäßig einen Tabakatlas zur Verfügung. In der Pressemitteilung vom 01.12.2020 steht dieser Satz:

„Rauchen verursacht nach wie vor in besonderem Maße Krankheit und Tod: Allein in Deutschland waren im Jahr 2018 rund 85.000 Krebsfälle durch das Rauchen verursacht und etwa 127.000 Menschen starben an den Folgen der zahlreichen tabakbedingten Erkrankungen.


Auf der Seite der Krebsgesellschaft findet sich der Satz:
121.000 Menschen in Deutschland starben 2013 an den Folgen des Rauchens. Damit waren 13,5 Prozent aller Todesfälle durch das Rauchen bedingt.“

Ich persönlich möchte hinzufügen: Diese Tode sind vermeidbar.

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„Die Welt“ über die „Corona-Schulden“

Die Welt schreibt wie folgt über den Kollateralschaden Kosten der Corona-Krise:

„Corona-Schulden des Staates erreichen 650 Milliarden Euro

Bund, Länder und Kommunen werden im Zuge der Corona-Bekämpfung voraussichtlich einen Schuldenberg in Höhe von rund 650 Milliarden Euro auftürmen. Das geht aus einer aktuellen Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. „Je nachdem, was in den kommenden Wochen und Monaten noch passiert, kann diese Zahl auch noch größer werden“, sagte IW-Direktor Michael Hüther nach einem vorab verbreiteten Manuskript.

Noch nie seit 1945 habe der Staat so viel Geld in so kurzer Zeit für ein Ziel ausgegeben wie in der Corona-Pandemie. Nun stelle sich die Frage, wie sich die Kosten bewältigen lassen. Die Konjunkturexperten des IW drängen darauf, auf einen allzu schnellen Schuldenabbau zu verzichten und der öffentlichen Hand lieber Spielräume für notwendige Investitionen etwa in Infrastruktur zu lassen. „Statt wie vom Bund geplant in 20 Jahren sollten die Schulden in 40 Jahren zurückbezahlt werden“, heißt es in der Studie. Außerdem empfehlen die Experten „eine moderate Öffnung der Schuldenbremse“, um den Handlungsspielraum der Bundesländer zu erhöhen.“

Hier ist der Link zum Originaltext. Ihr müsst bisschen scrollen, um zu der Stelle zu kommen.

Wenn Sucht zu Kultur emporgehoben wird

Ich las im Zeitmagazin diesen Artikel von Jakob Pontius:
https://www.zeit.de/zeit-magazin/wochenmarkt/2021-02/trinken-corona-lockdown-alkoholkonsum-gesundheit-freiheit?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Ich las und innerlich nickte ich bis ich zum letzten Absatz kam und die persönliche Meinung des Redakteurs augenscheinlich wurde.
Und da verlor ich dann doch die Fassung!

Pontius plädiert für den „kontrollierten Kontrollverlust“ durch Alkohol, und lässt das auch noch nach verschmitzter „Rebellion“ klingen:

„Wenn die Welt schließt, die Kultur verstummt, das Reisen verboten wird oder wenigstens unangebracht ist, dann ist moderates Trinken ein letzter Zipfel Freiheit. Was vorher schon galt, wird jetzt noch einmal deutlicher: Kontrolle heißt nicht automatisch Verzicht, Leben nicht automatisch Gesundheit. Ich kann mich auch bewusst für eine maßvolle Dosis Gift entscheiden. Das ist meine trotzige kleine Rebellion gegen das notwendige Korsett der Corona-Einschränkungen: der kontrollierte Kontrollverlust.“

Wann immer das Trinken als „Symbol“ oder Stellvertreter für etwas anderes herhalten muss, ist Selbsttäuschung schon mit im Spiel.
Eine echte Rebellion wäre, sich dagegen zu entscheiden, sich weiterhin selbst für dumm zu verkaufen und eben nicht einem mittelmäßig forgteschrittenen Trick der Alkohol-Lobby in die Hände zu spielen, bzw. zu trinken.

Menschen im Park

An Tagen, an denen ich Spätdienst habe, radle ich häufig nach 21 Uhr durch mein Berlin nach Hause.

Bei schönem Wetter sehe ich im herrlichen Gleisdreieck-Park Menschen, die zusammen picknicken, trinken, musizieren, Musik hören und ähnliches. Manchmal kommt es mir vor, wie eine Party oder eine Flaniermeile nach adriatischem Vorbild in einem Großstadt-Format.
Die mediterranen Großfamilien fahren mit Kindern und Großeltern ganze Buffets auf,  SkaterInnen üben ihre Figuren und Yoga-SpezialistInnen geben mit ihren Lieblings-Asanas an.
Ich genieße diese Momente und freue mich dann.

Vor einigen Wochen erlebte ich eine polizeiliche Räumung des Parks. Sie verlief recht freundlich und zivilisiert, doch seit diesem Abend hat sich das Leben im Park verändert.
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Erster Geburtstag

RAUSCHLIEBE hat heute einjähriges Jubiläum!

Ich bin immer noch sehr stolz darauf, und freue mich als hätte ich selbst Geburtstag! ☀
Seit der Veröffentlichung habe ich unfassbar freundliche und berührende mails und Nachrichten von LeserInnen erhalten! Meine Idee, dass die Geschichte die LeserInnen inspirieren und bestärken möge, ist aufgegangen.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die es gekauft, gelesen und weiter empfohlen haben!

Spread the word, meine Lieben!

Und ich DANKE Euch von Herzen!!

Podcast-Interview mit mir!

Ich freue mich, hier das Podcast-Interview mit mir zu meinem Buch Rauschliebe vorstellen zu dürfen:

PODCAST über RAUSCHLIEBE

Das Interview wurde mit den Gründerinnen von Me I Sober, Vlada und Katharina geführt, einer Sobriety Initiative die es verdient noch bekannter zu werden!
Bitte stöbert auch auf deren Seiten herum, es lohnt sich.

Und jetzt – viel Spass beim Hören!

Das Wollen

Zum Abschluss des alten Jahres habe ich eine Selbstbefragung begonnen und dabei folgende Einsicht gewonnen:

In einem geordneten, klaren, aufgeräumten Leben ist DAS WOLLEN eine hilfreiche und richtungsgebende Kraft.
Auf aufgeräumtem Grund ist Wollen Motivation und Motor zugleich!

Weiterlesen „Das Wollen“