Was glaubst Du?

Irgendwo in uns drinnen glauben wir alle an irgendwelche Geschichten, die jenseits von Gut, Böse und Wahr sind.
Beispiele gibt es genug, hier nur ein paar, die unsere schiefgeratene Weltordnung und alle möglichen Deviationen unseres Zusammenseins begründen und zementieren:

Frauen und Männer sind nicht ganz gleichwertig.
Männer sind Schweine.
Moslems sind Fundamentalisten.
Die Reichen sind schuld.
Farbige sind faul und kriminell.
Ich kann nicht gut rechnen.
Meine Meinung zählt nicht.
Mein Beitrag zählt nicht.
Ich kann nichts ändern.

Wenn Du glaubst, bei Dir einen solchen destruktiven Glaubenssatz „xy“ gefunden zu haben, dann frag Dich:
Glaube ich wirklich, dass xy?
Wenn die Antwort nein ist, dann lass es einsinken, und verabschiede diesen Glaubenssatz, und ersetze ihn durch einen neuen, konstruktiveren.

Wenn die Antwort ja ist, dann frage Dich, warum glaube ich, dass xy?
Meistens wird aus vergangenen Erfahrungen argumentiert, die für die Gegenwart oder die Zukunft keine alternativlosen Fakten, sondern eben einen aus der Vergangenheit abgeleiteten Glauben darstellen.

Mit der immer tiefer nachforschenden und aktiv wiederholten Frage „Warum“ Du etwas etwas glaubst, kommst Du wahrscheinlich irgendwann zum Punkt zu antworten – ich weiß es nicht.

Das ist der Moment in dem Du Dich fragen kannst – was würde ich denn lieber glauben als xy?

Hier ist eine Veränderung des Denkens und Glaubens möglich und heilsam.
Wähle Deinen neuen Glaubenssatz und praktiziere ihn.

7 Antworten auf “Was glaubst Du?”

  1. Gute Idee! Verantwortung übernehmen, sein Denken zu ändern. Gedanken verabschieden und ersetzen! Sein Gehirn als Werkzeug nutzen und nicht benutzt werden von Gedanken, die aus Urinstinkten und gesellschaftlichen Dogmen entstanden sind.

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    1. Was meinst Du mit „schwierig“?
      Ich meine hier Glaubenssätze, die sich unbwusst in unsere Geister, Gemüter, DNA eingeschlichen haben, und nicht nur uns, sondern auch die Welt regieren.
      Also Glaubenssätze, die wir nicht selbst und bewusst in uns hineingepflanzt haben.

      Interessanterweise lerne ich erst jetzt, solche verborgenen Glaubenssätze zu identifizieren…
      Ich habe mich bis vor Kurzem nicht dafür interessiert, und so wurde ich auch nicht darauf gestoßen.

      Ich bin
      froh, dass sich das lernen darf und sich so neue kreative Handlungswege auftun.

      Gefällt 1 Person

  2. Ja das ist gut wenn man sie erkennt – diese Konditionierungen im Geist die einen Fremdbestimmt lenken und re- agieren lassen anstatt zu agieren. Das ist finde ich der Weg in die Befreiung. Mit schwierig meine ich einen aufgelösten Glaubenssatz durch einen neuen zu ersetzen weil der ebenso begrenzt. So war das gemeint. Es kann aber sinnvoll sein sich selbst neue Affirmationen zu kreieren um sich auf ein positiveres Denken umzupolen. Das meinst du glaube ich .. also wenn ich richtig verstanden habe. Ja. Soweit. Genau. ☺️👍🏻

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