Dr. Kirsten Armbruster zum 08. März! #MothersToo – Gegen Mütterarmut- Internationaler Frauentag 2020

Heute teile ich einen Blog von Dr. Kirsten Armbruster, deren Forschung mich tief beeindruckt, und deren Arbeit ich bewundere und hochhalte!
Ich leise immer wieder ihre Beiträge, und jedesmal staune ich darüber, wie verquer unser habituelles Denken, Verhalten und unsere Wahrnehmung in Bezug auf Geschlechterrollen sind.
Ihre Forschung hilft, diese Verdrehtheit wieder gerade zu rücken. Je mehr ich davon lese, desto klarer und stimmiger wird mein Bewusstsein.
Bitteschön:

über #MothersToo – Gegen Mütterarmut- Internationaler Frauentag 2020

12 Antworten auf “Dr. Kirsten Armbruster zum 08. März! #MothersToo – Gegen Mütterarmut- Internationaler Frauentag 2020”

  1. Frau Dr. Armbruster hat keine Kommentarfunktion auf Ihrer Website – ich habe Ihr per Mail folgendes geschrieben:

    Ich übersende Ihnen diesen Text, da ich auf Ihrer Seite keine Kommentarfunktion entdecken konnte.

    Denn ich freue mich immer, wenn ich Menschen finde, die Naturphänomene möglichst so beschreiben, wie sie sich durch die unbefangene Beobachtung für einen solch geneigten Beobachter ergeben können.
    Hierbei denke ich vor allem auch an Goethe, bzw. an seine naturwissenschaftlichen Schriften in denen er aufzeigt, wie das Wesen, die Art oder »Idee« sich in der Erscheinung selbst offenbart, d.h. durch die Betrachtung der sinnenfälligen Erscheinung im menschl. Geist, respektive Seele, sich das Wesen mitteilt.

    Im Prinzip ist das ja auch ein »alt-mythologischer«, oder wenn man will: schamanischer Zugangsweg, den uns Menschen vor allem das sogenannte »Patriarchat«, welches nach wie vor die Deutungshoheit innehält (auch, weil wir es mit uns machen lassen!), gründlich ausgetrieben hat (z.B. Kirche, Hexenverbrennung usw.).

    Der fraktale Ansatz, wie es heute bezeichnen würde – statt »wie unten so oben, wie oben so unten« – kommt in solchen wesentlichen Betrachtungen hervor: physische Strukturbeziehungen sind »Fraktale« der immatriellen (Bauplan) Strukturen.

    So ist es, wie Sie es in dem genannten Beitrag zeigen, aufschlußreich, die physischen Struktur- und Funktionsbeziehungen einmal aufzuzeigen, um von dort einen Link auf die im gesellschaftlichen oder auch individuellen Leben befindlichen Strukturen zu setzen.

    Bei der Betrachtung der Zelle vermisse ich jedoch die Erwähnung und Beschreibung des Plasmalemma. Die Zellstruktur ist ja zunächst einmal in die Dreiheit strukturiert: Plasmalemma, Cytyplasma und Nucleus.
    Wie Sie an vielen Beispielen beschreiben, geschieht die meiste Dynamik im Bereich des Cytoplasmas, während der Nucleus vor allem auch die Funktion einer Vorratskammer inne hat (Beispiel: 3 Millionen Basenpaare).

    Was aber ist die Funktion der Zellmembran? Hier findet man vor allem auch Hinweise in der sogenannten Epigenetik. Die Membran bildet einen »Informationshorizont«, sie wirkt wie ein »Gehirn« im Sinne von Signalerkennung,- erfassung, -filterung, -auswertung und -weitergabe.

    Auch hierin spiegelt sich wider also die Metastruktur der Dreiheit – oder Trinität, wie beispielsweise in der »Zeitstruktur« (Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft), in der Sprachstruktur (SPO – in obiger Reihenfolge allerdings: Objekt-Tätigkeit(Bewegung/Vermittlung)-Subjekt) – was in den Religionen z.B. als Vater, Sohn, hl. Geist – Osiris, Horus, Isis – Brahman, Shiva, Vishnu – Yang, Qi(als das Vermittelnde), Yin usw. genannt ist.

    Ich hoffe, daß wir als Menschen, diese Dreiheit, welche sich in allem widerspiegelt, wieder lebendiger erfassen lernen (wozu u.a. ein völlig anderes »Bildungswesen« von uns allen erschaffen werden muß) – sodaß die Idee oder das Wesen des Organismus selbst wieder lebendig und dadurch das »patriarchale, unorganische« Denken überwunden wird und es so also zu wesensgemäßen, d.i. freien gesellschaftlichen Gestaltungen kommt: die Ressourcen (Kern) werden durch das Individuum – als »Cytoplasma« – mit den Potentialen (immateriellen, strukturaufbauenden Signalen, Zellmembran) zu einem neuen Ganzen verbunden, welches Leben im Sinne desselben evolutionieren wird.

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    1. Ich habe den Artikel auch gelesen und kann dem überhaupt nichts Gutes abgewinnen. Christen beten seit über 2000 Jahren das Vater unser. Gott hat sich als Vater offenbart und möchte als Vater angesprochen werden. Mit Schamanismus hat das überhaupt nichts zu tun und auch nicht mit mit einem überwinden müssen. Im Gegenteil. Ohne Väter gibt es keine Mütter. Wer eins gegen den anderen versucht aufzubringen, kann nur verlieren. Patriarchales Denken soll was genau sein? Detailwissen über Zellen soll eine neue Gesellschaft ermöglichen? Ist das jetzt Satire oder ernst gemeint? Schon der Ansatz, falsche Rollenbilder von Männern und Vätern mit falschen Bildern von Frauen und Müttern zu überwinden ist ein sinnloses Unterfangen. Genauso sinnlos wie der Versuch, Detailwissen von Biologie als Argument für andere Geschlechterrollen zu verwenden. Das Problem unserer Zeit ist nicht eine sog. Mütterarmut. Das Problem ist nicht zu wenig Geld. Das Problem ist der Versuch, gottgewollte und gute Ordnungen zu missachten. Das Problem sind die Menschen, die Gott spielen wollen und den Menschen diktieren wollen, wie sie miteinander leben sollen. Das ist in der Geschichte bisher immer gescheitert und scheitert auch heute, wo wir die höchsten Zahlen an Alleinerziehenden in der Geschichte haben und wo Männer verunsichert sind und verunsichert werden, was Mannsein und Vatersein bedeutet. Am Anfang der Bibel steht ein sehr wichtiger Satz, der bis heute Bedeutung hat und verstanden werden muss, „Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber aer soll dein Herr sein.“ 1. Mose 3

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      1. @volkmarsgedankensalat
        8. März 2020 um 12:23
        »Das Problem sind die Menschen, die Gott spielen wollen und den Menschen diktieren wollen, wie sie miteinander leben sollen…«
        Ich ergänze:
        … oder Menschen, die anderen ihre Gottvorstellung als die ultimative und bitteschön (oder wenn nicht Bitte, dann »Danke«) zu übernehmende »angedeihen« lassen wollen …

        Den Blick mit ganzem Herzen auf die Natur zu wenden, was im übrigen der Ansatz des Schamanismus ist, bedeutet die Schöpfung als Botschaft und Gegebenes anzunehmen …

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      2. Lieber Herr Elsen, Schamanismus hat in unserer Gesellschaft schon lange keine Bedeutung mehr und wird ausführlich von wikipedia und anderen Quellen definiert und bewertet (https://de.wikipedia.org/wiki/Schamanismus). Die Schöpfung selbst hat keine Botschaft. Sie hat aber einen Schöpfer. Wer das nun ist, darüber möchte ich hier nicht diskutieren. In der Natur gilt das Recht des Stärkeren, da gilt das Gesetz Fressen und gefressen werden, da gibt es kein Recht und keine Gerechtigkeit, keine Barmherzigkeit und Güte, keine Menschlichkeit und Würde. Das alles und viel mehr findet der Mensch nur im Glauben an den Gott, der sich in Christus offenbart hat. Sie können in der Forschung feststellen, wie etwas in der Natur ist, aber sie können daraus nicht ableiten, wie Menschen miteinander leben sollten. Die Wissenschaft kann nur sagen, was ist. Sie kann nicht sagen, was sein soll und welche Gesetze gut sind für eine Gesellschaft.
        Das Christentum hat Europa maßgeblich verändert und geprägt. Und das ohne Zwang, weil das Evangelium von Jesus Christus keinen Zwang kennt. Hier geht es im Übrigen auch nicht um Gottvorstellungen, sondern um die Frage, wie Männer und Frauen miteinander leben sollen und welche Aufgabe der Gesetzgeber in dieser Frage hat. Letztlich geht es allerdings immer auch um die Frage der Autorität. Mit welchem Recht erheben sie den Anspruch, anderen zu sagen, wie sie miteinander leben sollen und wie sie sich sehen sollen? Weil sie sich in Biologie auskennen? Im Ernst? Mit welchem Recht erhebt Frau Armbruster diese Ansprüche? Weil sie meint, aus archäologischen Forschungen über untergegangene Kulturen ein Mandat für unsere Gesellschaft abzuleiten? Im Ernst? Gerne, wer so eine Spielwiese bespielen möchte, kann das gerne tun. Ich schreibe als Christ und stelle fest, dass das christliche Menschenbild die Würde des Menschen begründet und ein gutes Menschenbild ist. Ich sage niemandem, was er glauben soll und wie er leben soll. Aber ich kritisiere den Versuch, neue Geschlechterrollen künstlich zu schaffen und damit Gott zu spielen. Unsere Gesellschaft braucht gesunde Familien, Väter und Mütter, eheliche Treue und glaubwürdige Vorbilder für Kinder, die ihren Weg ins Leben suchen. Unsere Gesellschaft braucht keinen weiteren Krieg der Geschlechter.

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      3. Die christliche Weltsicht gründet in dem Glauben an den einen Gott und Schöpfer der Welt und fängt nicht erst mit Jesus Christus an, sondern sehr viel früher. Den Staat Israel gibt es noch heute. Die Kulturen, die in dem Artikel von Frau Armbruster angeführt werden, sind untergegangen. Ob der Glaube an eine Gottmutter Menschen Heil und Frieden bringt, bezweifle ich stark. Es gibt keine postulierte Religion von Gottmutter. Frau Armbruster ist durch ihre Abneigung gegen das Patriarchat voreingenommen und neigt aus diesen Gründen vermutlich zu Unsachlichkeit. Sie schreibt in dem Artiel: „in der Zeit von König Josia Durchsetzung der ersten monotheistischen Theologie im Judentum; 458 v.u.Z. Muttermord in der griechischen Orestie; im Katholizismus und in der orthodoxen Kirche verliert die Mutter ihre Göttlichkeit und überlebt nur als Dienerin des HERRN eines Hirtengottes mit Geißel und Krummstab; “ Lange vor König Josia existiert der Glaube an den einen Gott. Mit Josia kam eben nicht eine erste monotheistische Theologie. Schon an dieser Stelle verliert Frau Armbruster für mich jegliche Glaubwürdigkeit. Wenn sie schon die Bibel als historisches Dokument ernst nimmt, dann sollte sie die ganze Bibel ernst nehmen und lesen. Weder im Katholizismus noch in der Orthodoxie gab es jemals eine Muttergöttin oder eine göttliche Mutter. Gott hat u.a. als guter Hirte über Jahrtausende Menschen getröstet, behütet und gestärkt. Er ist damit aber nicht ein Hirtengott und eine Geißel trägt er schon lange nicht. Ich widerspreche der Aussage, dass das christliche Weltbild jung ist. Es ist so alt wie die Menschheit selbst. Ein Zurück zum Heidentum ist meines Ermessens der falsche Weg, aber den möchte Frau Armbruster gehen, sonst würde sie nicht so ausführlich die götzenbilder der untergegangenen Kulturen versuchen relevant zu machen für das 21. Jahrhundert.

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      4. Eine Gottmutter würde wohl auch nicht postulieren. Eine postulierende Gottmutter, oder postulierende Anhänger einer Gottmutter würden sich irgendwie komisch ausmachen…
        Es ist ein grundsätzlich anderer Ansatz, als der patri-hierarchische.
        Jesus Christus selbst hatte auch etwas sehr anti-hierarchisches, was man von den Kirchen und anderen Mono-Theistischen Strukturen eher nicht sagen kann.

        Und damit verabschiede ich mich in die Feierlichkeiten des internationalen Frauentages und der Femininität!

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      5. Danke für deine Ergänzung, liebe Karmen. Nein, eine Gottmutter würde nicht postulieren. Ich habe mich auf die von Frau Armbruster postulierte Religion einer Gottmutter bezogen, als ob es so eine Religion gab. Das nur zur Klarstellung. Ich wünsche dir Gutes für die Feierlichkeiten, die dieser Tag dir bringt.

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      6. „Jesus Christus selbst hatte auch etwas sehr anti-hierarchisches, was man von den Kirchen und anderen Mono-Theistischen Strukturen eher nicht sagen kann.“
        Ja und Nein. Jesus hat sich als Diener verstanden und lädt seine Nachfolger zum Dienen ein. Das verträgt sich nicht mit herrschen und bestimmen wollen. Gleichzeitig ist Jesus nicht gegen Ordnung, der christliche Glaube gründet ja in der Anerkennung von Christus als dem Herrn und Gott und damit dem Nein zu allen anderen Autoritäten, die neben Jesus Christus Anspruch erheben. Unterordnung gehört Wesentlich zum christlichen Glauben: „Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s.“ (Matth 8) „Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen untertan. “ (Lk 2,51) „Desgleichen ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter. Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1. Petr 5) Hierachie im Sinne einer Ordnung des Miteinander gibt es bei Jesus und dementsprechend auch in der Kirche. Die Idee der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist der Bibel fremd und widerspricht der Offenbarung Gottes.

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