Vegan und Lokal

Nochmal.
Wenn Ihr wirklich signifikant etwas für die Umwelt und Euer Karma tun wollt, dann hört auf tierische Produkte zu essen. Damit meine ich nicht 100%. Zur Zeit wäre das noch sehr schwierig, weil für die Herstellug vieler Produkte Tiere und Tierprodukte verwendet werden. Wie wäre es mit 90%?

Ich rede vom OFFENSICHTLICHSTEN:

Esst nichts, worin Fleisch, Fisch, Eier und Milchproduke sind!

DANACH reden wir über Lokal, Bio, Fairtrade, Flug- oder Schiffsreisen zum Spass, Autos, Weltraumforschung und so weiter.
Das Zeug zu essen, ist wirklich das aller Bescheuertste. Irgendwo hörte ich, dass von 100 Kalorien, die in eine Kuh gesteckt werden, damit sie irgendwann gegessen werden kann, vier Kalorien beim Konsumenten ankommen. Alle anderen 96 Kalorien verpuffen im Äther. So ein Business ist dermaßen defizitär, dass es in großem Stile staatlich subvenioniert werden MUSS.
Wollt Ihr wirklich so wirtschaften?

Hier seht Ihr eine aktuelle Quelle ( das Beitragsbild oben ist aus dieser Quelle), in der besonders auf das Argument  „ich kaufe nur lokal ein und damit spare ich CO2“ eingeganen wird.
Schön, dass Du lokal einkufst, das stärkt Deine Umgebung. Leider trägt das nur sehr wenig zu deiner CO2 Ersparnis bei. Nicht WO, sondern WAS Du einkaufst entscheidet hauptsächlich über Deinen CO2 Verbrauch.
Wenn Du Tiere und Tierprodukte isst, dann macht das sehr viel aus. Du mampfst damit OHNE akzeptablen Grund, ohne Sinn und Verstand, der nächsten Generation die Erde als bewohnbaren Planeten weg.

https://ourworldindata.org/food-choice-vs-eating-local?fbclid=IwAR3UgVK0PW3gLuOoXLQCLJ6c4Bs8vZ9w52WgWvaJI2_I32GhySOrnq9ap4I

Und noch eines: Wenn Du Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier isst, dann unterstützt Du vier der inhumansten, kaputtesten Industrien weltweit. „Ethisch“, „Bio“ und „Fairtrade“ sind in dem Zuammenhang Marketing-Lügen: Unter diesen Labels werden Küken geschreddert, Kälber, Ferkel und Hühner geschlachtet und von unseren Zähnen zu Schrott gemahlen (Schrott, weil das innerhalb von 4-10 Stunden als Kot ausgeschieden wird)
Ist das „Ethisch“, Bio“ und „Fairtrade“?
Nicht Du zahlst dafür zwei Euro mehr, sondern die Tiere mit ihrem Leben und die kommenden Generationen mit einem Leben auf einem verdreckten, zerstörten Planeten.

Diesen Preis fangen wir erst an zu bezahlen.

6 Antworten auf “Vegan und Lokal”

  1. Wow, Karmen, gut gebrüllt Löwin! Das hatte Kraft.
    Das Schöne für mich ist, es gibt für fast alles gute Alternativen, sogar für meinen Cappucchino hab ich Hafer“milch“ Barista. Agavendicksaft statt Honig, Margarine statt Budder u.s.w.
    Und das Meiste andere brauche ich schon lang nicht mehr. Auch in Nüssen etc sind B-Vitamine und Eiweiß drinne, wo viele mir früher prophezeiten, daß ich ungesund leben würde so vegetarisch/ etwa 98% vegan. Und da habe ich noch Quark etc gegessen, jetzt gibt es auch da super leckeren Kokos“ersatz“.
    Mach weiter so, du inspirierst!

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  2. Na klar kommt da viiieeelleicht Gegenwind, die Fleischesser sind da meist am lautesten, aber was schreit, ist nur ihr Gewissen 🙂
    Hier mal was dazu, der Film „Butenland“ läuft derzeit in den Kinos. Über einen ehemaligen Milchbauern und sein heutiges Kuh-Schweine-Gänse-und-und-und-altersheim, was er betreibt:
    https://www.cinestar.de/film/butenland
    Seine fb-seite ist voller schöner Fotos und von mir preisgekrönt humorvollen Kommentaren dazu:
    https://de-de.facebook.com/HofButenland

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  3. Es ist eine Illusion, wenn wir das Gefühl haben, als unabhängig existierende Entitäten in der Welt zu sein. Nein, wir sind nichts als Teile eines großen Netzes von Ursachen und Wirkungen, in dem alles mit Allem verknüpft ist. Alles was wir tun und auch alles was wir denken und fühlen, hat sofortige Auswirkungen auf uns selbst als auch auf jeden Winkel der Welt. Wir sind Teil dieser kollektiven Prozesse. Buddhisten sprechen vom „Bedingten Entstehen“. In dem Maß, wie wir lernen diese Tatsachen anzuerkennen, entwickeln wir uns. Vom Ego-zentrierten denken gelangen wir zu einer Verantwortungsethik, die von Innen kommt und nicht durch Gebote oder Regeln erzwungen wird.

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  4. Abhängigkeiten, ja. Ganz so einfach ist’s nicht. Der große Punkt, natürlich: wir sollten viel mehr Grünzeug, viel mehr Pflanzliches essen (anziehen, sonstwie nutzen, bloß nicht als Treibstoff statt das Essen für Ärmere übrigzulassen). Wenn auch vielleicht nicht die zusammengemantschten, intensiv verarbeiteten Teile aus den Plastikverpackungen im Supermarkt. Zustimmung, ohne Frage.
    Aber, und das Bitte als Aber im Detail, nicht im Großen:
    nicht jeder landwirtschaftlich genutzte Boden ist für intensiven Anbau geeignet. Auf ALmen etc. ist halt mal nur Viehhaltung möglich. Oder sollen die Samen ihre Rentiere aufgeben, die Wanderschäfer ihre Schafe usw., die Wildsauen und Rehe sich selbst überlassen bleiben? Das wäre eine grobe Vereinfachung.
    Abgesehen von der surrealen Möglichkeit natürlich, manche Räume der Natur zu überlassen. War mal so ein Modevorschlag (bevor der Energiemais entdeckt wurde). Bloß, was essen dann all die Menschlein, die nachwachsen? Nein, Naturräume werden weiterhin gegen 0 schrumpfen, das ist einfach eine bittere Tatsache basierend auf der irrwitzigen Vermehrung der Menschheit.
    Wie gesagt, einfach nur vegetarisch oder vegan futtern rettet die Welt noch nicht, ist aber ein guter Ansatz. Wenn es alle tun würden (wir sind sehr weit davon entfernt, das ist also sicher nicht das Problem) wäre die Kuh auf der Alm und die Schnucke in der Heide sehr einsam und verlassen.

    Liken

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