Corona und Geld

Das Corona-Thema ist doch – neben der gesundheitlichen Risiken – ganz klar auch, was die Pandemie mit unseren Firmen, Anstellungsverhältnissen, mit unseren Familien und unserem Denken macht.
Mir scheint, dass Corona noch mehr als beispielsweise die AfD, CumEx, Militärausgaben oder ähnlich aufgeladene Themen, die Menschen spaltet.

Nicht nur in den Meinungen, sondern bis tief ins gesamte Beziehungs- und Gesellschafts-Geschehen.

Ich spreche von Meinungen, denn IMHO sind alle Thesen dazu bisher halbgare Meinungen.
Die offiziellen Meinungen konterkarieren sich spätestens dann selbst, wenn anderslautende Meinungen einen Maulkorb bekommen zumal allen inzwischen klar ist, dass all die Testungen, Statistiken und Messungen hinten und vorne nicht stimmen.

Und die Corona-Leugner widerum widersprechen den internationalen Meldungen aus den Krankenhäusern in den Hotspots.

Hier muss man den Ärzten und Pflegepersonal glauben und nicht den Statistikern oder sonstigen Zahlendreschern.

Vom Virus wissen wir also immer noch sehr wenig.

Wir wissen aber, dass

– der reichste Mann der Welt, Jeff Bezos, in dieser Krise stark gewinnt.
– dass einer der mächtigsten und reichsten Männer der Welt – Bill Gates – komische Geschäfte mit Impfstoffen und der WHO betreibt.
– Dass Medizin- und Pflegepersonal, Müllentsorgung, Reinigungskräfte, Feldarbeiter, Supermarktmitarbeiter, Kunst und Kulturmacher, und eben auch die häusliche, familiäre Pflege und Betreuung, Leute also, die die ganze Zeit schon total am Limit rumkrauchen, plötzlich noch extremer gebraucht werden, was sich aber weder im Gehalt, noch im Respekt niederschlägt.

Die Reichsten werden gerade jetzt immer reicher, und die Ausgebeuteten werden gerade jetzt besonders ausgewrungen.

Mich ekelt das alles nur noch an.

Das hier ist von Januar:
https://www.oxfam.org/…/5-shocking-facts-about-extreme…
Corona feuert diesen tiefen Graben noch weiter an…
Corona als Krankheit und die Maßnahmen drumrum verstärken diese spaltende Entwicklung geradezu:
Jung gegen alt.
Gesund und safe gegen krank und im Gesundheitswesen tätig.
Ein paar Superreiche gegen Milliarden Arbeitssklaven.

Wenn uns da nicht bald ein dritter Weg einfällt, dann geht das geradewegs so weiter.
Der Mittelstand wird zunehmend zum Prekariat, dann zu modernen Sklaven. Wir sind gerade JETZT nicht mehr weit weg davon.
Wer jetzt nicht billige Aktien kaufen kann oder will, wird viel Kapital verlieren.

Kurzarbeit, Massenentlassungen, Konkurse usw. allenthalben.
Die staatlichen Schutzschirme und Schutzschirmchen wird auch jemand bezahlen – wer wird das wohl sein????
Bezos, Gates und die Cum-Ex Mafiosi NICHT.
Einer der Cum Ex-Mafiosi könnte bei den nächsten Wahlen sogar Bundeskanzler werden.

Jetzt gerade passiert folgendes:
Die Staatsbanken schreiben den Staaten irgendwelche Kredite als Ziffern in die Banksoftware rein, und Leute wie du und ich müssen dann irgendwie Geld draus machen, und es zum Finanzamt tragen….
Bei geschlossenen Praxen, Kanzleien und abgesagten Aufträgen.

Wie soll das alles überhaupt klappen?
Wie konnte es nur so weit kommen…?

Deshalb denke ich an lokale Währungen, Punktessteme o.ä.
Damit könnten Menschen, die viel Care-Arbeit leisten, ganz klar mit bedacht werden. Ehrenamtliches Arbeiten wäre dann normal.
Wer will schon zu Hause sitzen und nichts tun? Dass das nicht viele wollen, sehen wir ja jetzt gerade….

Es gäbe ein Budget. Jeder bekäme was er braucht. Es gäbe vielleicht Minimal- und Maximal-Einkünfte. Irgend sowas. Ich habe das nicht durchdacht und auch nicht genug gelesen und recherchiert.

Ich will trotzdem eine echte Alternative zu der aktuellen Geldwirtschaft.

Die Geldwirtschaft, in der wir leben, ist in vielen Aspekten menschenfeindlich.
Wieder mal kommen die üblichen Verdächtigen wie Frauen, Menschen in Pflegeberufen, Kunst- und Kulturschaffende, Kleinbetriebe und der Mittelstand an sich unter die Räder.
Und darin NICHT enthalten ist, wer sonst noch alles unter die Räder kommt, auf dem schwarzen Kontient zum Beispiel, oder die ganzen Billionen von Tieren, die zu „Produkten“ werden.

Ich träume davon, dass Wirtschaft menschenfreundlich sein kann.
Zu wirtschaften macht ja Spass und kommt nur unter Menschen vor.
Warum machen wir so etwas Unmenschliches daraus?

3 Antworten auf “Corona und Geld”

  1. Sicher. Deshalb auch meine grundlegend pessimistische Sicht auf die guten Absichten (mit denen bekanntlich der Weg zur Hölle gepflastert ist), mein irgendwie doch optimistischer, wenn man so will, auf die Zähigkeit der ausnutzbaren Menschlein, die da Überleben wollen und „die da oben“ immer schon machen lassen, weil sonst wirds blutig und sich dabei an dem bewährten dummsten Kälbchen orientieren. (Geschichtchen 98, 93, 96 beschäftigen sich ja mit diesem m. E. leicht überbewerteten Virus) – aber was die Helden anlangt, muß ich doch vehement widersprechen: im Bundestag wurde für sie geklatscht! Also, mehr Wertschätzung geht nicht, oder?

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  2. Ich hoffe wirklich dass manche Themen jetzt wirklich mal ernsthaft diskutiert werden.
    Das bedingungslose Grundeinkommen zum Beispiel. Manche benutzen
    mittlerweile auch den Begriff „Freedom Dividend“ (Freiheitsdividende)
    dafür weil es so als politische Forderung mehr Zugkraft entwickeln kann. Dass es sich nicht um zusätzliches Geld sondern um die unbürokratische Absicherung für das Existenzminimum handelt wird
    wird jetzt auch von immer mehr Leuten verstanden. Das ginge in die
    Richtung von dem was du als Minimaleinkünfte bezeichnest. Außerdem würde so das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Superreichen und Arbeitern verändert. Vielleicht sogar gebrochen.
    Eine Finanztransaktionssteuer die vor allem da das Geld wieder zu der
    Allgemeinheit umleitet wo praktisch keine Leistung erbracht wird, also
    beim Hochfrequenzhandel wo von Computern Aktien im Sekundentakt
    gehandelt werden, und im Moment nur sehr wenige extrem profitieren
    wäre praktisch gesehen von einen auf den anderen Tag umsetzbar.
    Die sogenannten Leerverkäufe wo man auf fallende Kurse und damit auch oft auf steigendes Leid wetten kann sind sowieso die absolute Unmenschlichkeit versteckt hinter irgendwelchen „Börsenregeln“…
    Auch das könnte man praktisch gesehen von einen auf den anderen Tag abschaffen.
    Eine Steuer die bei einem Privatvermögen von einer Milliarde auf 90% steigt und einzelne Menschen praktisch nicht mehr als eine Milliarde $ besitzen können, fänden wahrscheinlich auch 99% der Menschheit gut.
    Was soll man sich den noch sinnvolles als Privatperson kaufen was
    mehr als eine Milliarde kosten könnte…
    Das ginge dann in die Richtung von dem was du als Maximaleinkünfte bezeichnest.
    Mit all dem ungenutztem Geld könnte man bestimmt Sinnvolleres tun als
    nur den Platz auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen von ein paar
    wenigen Personen festzulegen…
    Das sind natürlich komplexe Themen. Ein Blogkommentar kann da nur manches kurz ansprechen. Aber wer zb zu den Begriffen
    bedingungsloses Grundeinkommen + Finanztransaktionssteuer, was es
    beides momentan nicht wirklich gibt, auf der einen Seite
    und Leerverkäufe + Hochfrequenzhandel, was es beides momentan
    wirklich gibt, auf der anderen Seite selbst recherchiert sieht schon selbst
    ziemlich schnell worüber die Gesellschaft gerade jetzt unbedingt
    diskutieren sollte.

    Gefällt 1 Person

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