Corona und die Fleischindustrie

Nochmal zu unserer Verantwortung, unser aller Gesundheit zu erlangen und zu bewahren.

Die Fleisch- und Tierindustrie spielt eine bedeutende Rolle bei der Entstehung neuer Infektionskrankheiten.

Besonders möchte ich folgende Aspekte hervorheben:

– 70-80% der weltweit verwendeten Anitbiotika werden in der Massentierhaltung eingesetzt. Daher gibt es unnötig viele Resistenzen.

– Verdrängung des Wildtierbestands durch Kultivierung von Böden, Abholzung von Urwäldern, und Verkleinerung von Natur(schutz)gebieten und somit relative Nähe von domestizierten Haustieren und Wildtieren. So können Viren, die mit den Wildtieren friedlich co-existieren, auf Haustiere und von dort auf die Menschen überspringen. Mutationen und Pathogenisierung sind dabei hoch wahrscheinlich.
Diese Abholzung findet insbesondere zur Gewinnung neuer Anbauflächen für Tierfutter statt.

-Industrielle Tierhaltung als Nährboden für Entstehung und massenweise Verbreitung neuer Krankheitserreger: Im Gewimmel der überfüllten Ställe können Infektionen und deren Mutationen eine ganze Region verseuchen und damit ein globales Problem werden.

– Nass-Märkte auf denen lebendige und tote Tiere verschiedener Rassen und Herkunft sehr eng zusammenkommen. Auch hier ist für Mutationen und Ansteckungen der ideale Ort.

Ich könnte jetzt noch tagelang weiterschrieben. Aber ich bin so müde.
Die Fleischeslust ist keine Lust, sondern eine Sucht. Sie macht uns krank und zu Ungeheuern. Die Folgen von Fleischkonsum sind nicht besser als vom Alkoholismus. Sie sind schlimmer.

Das alles macht mich schwach und müde.

9 Antworten auf “Corona und die Fleischindustrie”

  1. Das ist wirklich alles schlimm. Aber sich schwach und müde machen lassen ist doch keine Alternative. Diese Zustände werden sich nicht von heute auf morgen ändern, aber auf lange Sicht schon. Bleib doch lieber wie sonst auch immer stark und wach.

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  2. Immerhin zwingt mich noch niemand, Fleisch zu essen. Und ich tue es auch nicht. Es ist nur eine Gewohnheit. Und es ist eine Übung mir klar zu machen, dass alles was ich tue sofort Folgen für die Welt hat. Statt Ohnmacht Macht. Verbundenheit statt Getrenntheit.

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