8 Antworten auf “Blackrock”

  1. Hallo ? Das ist an sich nicht verwerflich. Im moralischen Vergleich fällt Blackrock natürlich durch. ABER: in jedem von uns gibt es kapitalistische Denkmuster. Das reicht von der Suche nach besseren Lebensbedingungen bis zum Extrem von Gier. Kriminalität kann auch mit Kapitalismus und Vermögen zusammen kommen. KANN. Wieviel % der Vermögenden sind unfaire Ausbeuter ? Unterstütze gerade ich mit meinem harmlosen Job vielleicht im Endeffekt einen davon ? Warum ist blackrock eurer Meinung nach verachtenswürdig ? Ich werde mal googeln. Was tun die konkret Böses ? Vermögen an sich ist ja neutral, weder gut noch böse. Bereicherung ist ja was gutes wenn es moralischen Grundsätzen nicht zuwiderläuft. Nur woran erkennt man die Wahrheit – wo ist die Abgrenzung zwischen ehrlich verdientem Geld und kriminell verdientem Geld ?

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    1. Hallo Schneider, danke für den Hinweis.
      Ja, was verwerflich ist, muss jeder für sich entscheiden.

      Blackrock war mit einem riesigen Geflecht an Banken und anderen Finanzfirmen maßgeblich daran beteiligt, dass Steuregelder, also, das Geld, von dem Du denkst, dass Straßen, Kitas und Schulen gebaut werden, an die Anleger von Blackrock, Blackrock selbst und die darin beteiligten Banken, nicht nur einmal sondern mehrfach zurückerstattet bekamen.

      Zwischen 5 und 55 Milliarden Euro Steuergelder (je nachdem welche Verluste man dazurechnet) werden in Deutschland wegen dieser und damit verflochtenen Aktionen vermisst. Das Cum-Ex und Cum Cum Geschäft wurde aber durch eine internationale Finanzmafia gehandelt, insofern ist ein globaler Riesenschaden entstanden, in dem Steuergelder einfach in private Anlegertaschen geflossen sind.

      Ich persönlich finde verwerflich, sich an Steuergeld zu bereichern und daran teilzunehmen.
      Steuern zu bezahlen und mitzureden, wofür sie ausgegeben werden – ist das nicht irgendwie ein kleinster gemeinsamer Nenner?
      Ist das nicht der Grund, warum wir nicht alle total ausflippen und demonstrieren und die ganze Wirtschaft, Politik und Finanzwelt zur Hölle jagen?
      Weil wir weder Lust, noch Kenntnisse noch Kapazitäten frei haben, uns um alles selber zu kümmern. Wir delegieren diese Volks-Aufgaben an die Politik und die Banken und Co. Und Da passieren die unglaublichsten Vernichtungsaktionen von Werten und Wert.

      Ich finde DÄMLICH und ekelhaft, dass ETF-Anleger, also meist einfache Leute, weiterhin solche Firmen beauftragen und so deren Macht und Reichtum dadurch noch unterstützen.

      Und schließlich scheinen die Akteure durch diese kriminellen Machenschaften überhaupt keinen Schaden zu nehmen. Das ist von allem noch das dämlichste und seltsamste.
      Wir Menschen sind immer wieder strunzdumm. Wir sind natürlich auch unfassbar toll und schön. Aber auch saudumm.

      Aber das kann jede*r finden, wie xier will.

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  2. m.M nach kann nur ein Mensch in seinem Verhalten moralisch oder unmoralisch sein – nicht aber ein Ding oder Konstrukt – der Mensch ist immer der Handelnde.

    Wenn er Konstrukte entwickelt im Hinblick auf ein Handeln, welches ihm auf Kosten von anderen (Menschen Ressourcen usw.) Mehrwerte, Macht und Vorteile beschafft, so ist das Erschaffen solcher Konstrukte selbst schon ein unmoralisches Handeln.

    Das Konstrukt Geld basiert darauf nichts zu sein, aber für alles zu stehen.
    Wer also Geld erschafft oder steuert, kann mit Nichts (fast) alles bekommen.

    Wer mit seinem Bewußtsein noch einen echten Bezug zur Schöpfung hat, wird dies Unmoralische sofort erkennen und empfinden und so sagt man den Cree als naturverbundenes Indianervolk den folgenden Spruch nach:
    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

    Hiermit ist eben ausgedrückt, daß Geld NICHTS ist !!! und das Prinzip der Natur ein reichhaltiges ist (kein Baum kommt auf die Idee, die Anzahl seiner Äpfel rein nach dem Notwendigkeitsprinzip der Nachkommenschaft zu kalkulieren, sondern er gibt viel mehr, als er dafür benötigen würde !!!)

    Wenn nun das Konstrukt Geld darüber hinaus auch noch so definiert wird, das Geld Geld produzieren kann („mein Geld arbeitet“), dann ist das nichts anderes, als wenn jemand der 5 Kuchen hat und total satt ist – eben weil er so viel hat, noch viel mehr dazu bekommt – während jemand, der nicht satt ist, von dem wenigen auch noch genommen bekommt …

    Der erste Schritt müßte also sein, das Geld vom Zins und von der Schuld zu befreien (siehe eigene Finanzsouveränität/-hoheit Königreich Deutschland). In einem weiteren Schritt könnte dann das Geld komplett abgeschafft werden (siehe Ubuntu-Bewegung).

    Dazu muß aber erst einmal das Bewußtsein der Menschen geweitet sein, ansonsten gibt es eben nur Jammern aber nicht wirklich etwas verbessern.

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