Byron Katies „The Work“

Byron Katie hat ein sensationelles Konzept entwickelt, mit dem man Angst, Trauer, Wut und alle möglichen belastenden, sabotierenden oder bremsenden Gedanken und Gefühle auflösen kann.

Ihr Konzept „The Work“ basiert darauf, dass Gefühle dadurch entstehen, dass man sich allerlei Gedanken macht, sich wahrscheinlich sogar in diese Gedanken hineinsteigert, die entweder nur ein Teil der Wahrheit oder gar nicht wahr sind.
Bei so einem Gedankenkarussel entstehen Gefühle wie  Zorn, Enttäuschung, Verzweiflung und ähnliches.

Um dieses Gedankenkarussel zu unterbrechen und aufzulösen stellst Du Dir folgende vier Fragen:

  1. Ist das, was ich denke wahr?
  2. Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagiere ich, was passiert, wenn ich diesen Gedanken glaube?
  4. Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Wenn man kapiert, dass man ohne diese Gedanken auch die dazugehörigen Gefühle nicht hätte, dann ist man frei, froh und gut drauf.

So kannst Du jede miese Laune, Wut oder unausgegorene Annahmen auch sausen lassen und das Leben feiern…

 

6 Antworten auf “Byron Katies „The Work“”

  1. Ja, ein bekanntes Phänomen, dass man gerne Dinge vorwegnimmt d.h. mit bloßen Annahmen hantiert und sich dann völlig für die Katz aufregt.
    So viel wie ich weiß, beinhaltet das Grundgerüst jeder Therapie die Identifikation von Denkmustern und Glaubenssätzen, die immer ursächlich für Emotionen sind (auch positiven). Erst kommt das Denken, dann das Fühlen…und dann wiederum das Handeln, welches auch in Verhaltensmustern enden kann.

    Die Kausalkette wird in der Psychoanalyse als erster Schritt aufgedeckt.
    Die Automatismen sind in dieser Reaktionskette so schnell und verborgen im Unterbewusstsein, dass wir mitunter gar nicht mitbekommen, was wir gedacht oder geglaubt haben bevor sich die Emotion Bahn schlägt.
    Im Grunde genommen kann man ich bei keiner der 3 Schritte über den Weg trauen. Denn auch bei den Emotionen sabotieren wir uns noch selber. Zum Beispiel werden sie verdrängt (Arbeit, Sport etc), betäubt (Drogen, Alkohol, Essen etc.) oder unangenehme Empfindungen werden quasi übersprungen (Bsp. anstatt traurig zu sein, wird man wütend).

    Selbsterkenntnis/-reflektion und Feedback soll diese Phänomene und Zusammenhänge aufdecken und den Menschen aus den Mustern befreien, damit er wieder flexibel und adäquat reagieren kann.
    Das sind die Grundlagen jeder Therapie oder bei nicht-klinisch Erkrankten die Grundlage von Coachings.

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