Listerien in der Wurst

Heute gibt es eine kleine Collage mit Auszügen aus drei Online Webseiten, nämlich von der Zeit Online, der Peta und der Albert-Schweitzer-Stiftung.
Die Collage kam zusammen, weil ich wieder mal irgendwo den Satz „Listerien in der Wurst“ las, und einfach mal ein paar Zahlen suchte. Vielleicht interessieren die Euch auch.

Zeit online:
Bis zu 30.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland, weil Antibiotika nicht mehr wirken, weil Keime gegen die Medikamente resistent geworden sind. Antibiotika-Resistenzen entstehen in Krankenhäusern, aber auch in Tierställen. Bauern verabreichen ihren Hühnern, Schweinen oder Rindern hierzulande sechsmal so viel Antibiotika wie Ärzte ihren menschlichen Patienten.

Peta online:
7,8 Millionen Deutsche sollen mittlerweile bereits Keime in sich tragen, die gegen eine Vielzahl der üblichen Antibiotika unwirksam sind (2); 16 Prozent des Schweinemetts soll mit antibiotikaresistenten Keimen belastet sein (3) und sogar in 78,1 Prozent der 2012 und 2013 untersuchten Schweinemastbetriebe wurden die auch für den Menschen gefährlichen MRSA-Keime nachgewiesen (4). Die US-amerikanische Johns Hopkins School of Public Health weist darauf hin, dass die Tierhaltung die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen fördert (5). Puten werden im Schnitt 151 Tage „gemästet“ und bekommen in dieser Zeit an durchschnittlich 20,4 Tagen 3,1 verschiedene antibiotisch wirksame Medikamente (6). Sogenannte Masthähnchen bekommen an 10 ihrer nur 39 Lebenstage Antibiotika – also jeden vierten Tag (7).

Albert Schweitzer-Stiftung online:
An der Spitze stehen die Pflanzen, deren Anteil [an globaler Biomasse] 82 % beträgt. Ihre Biomasse ist 7.500 Mal größer als die der Menschen. Alle auf der Erde lebenden Bakterien stellen 13 % der Biomasse, immerhin das 1.200-fache der menschlichen Biomasse. Sämtliche Tiere einschließlich Mensch sowie alle Pilze machen zusammen lediglich 5 % der gesamten Biomasse aus.

Von allen auf der Erde lebenden Säugetieren gehören 60 % zu den vom Menschen gehaltenen »Nutztieren«; die meisten davon sind Rinder und Schweine. Ohne Einbeziehung des Menschen in die Berechnung beliefe sich der Anteil der »Nutztiere« an allen Säugetieren sogar auf fast 94 %. Für Vögel zeichnen die WissenschaftlerInnen ein ähnlich erschreckendes Bild: Nur 30 % aller Vögel leben in freier Wildbahn. 70 % von ihnen sind für den menschlichen Gebrauch gehaltenes Geflügel.

——–

Ich weiss nicht, wie das zu rechtfertigen ist…
Weder jetzt noch für die Zukunft.

 

  1. Der Mensch ißt, was er ist und er ist was er ißt.
    (= Bewußtseinskontext)

    Hinzu kommt vor allem das bestehende Geldsystem, welches von den Mächtigen so erfunden wurde, daß bekanntlich diejenigen, die Geld haben, noch mehr davon bekommen (Zinseszinseffekt) und die Geldschöpfung obendrein willkürlich erfolgt (es gibt keine Hinterdeckung – es wird einfach durch Kreditaufnahme = Verschuldung virtuelles Geld erzeugt – Giralgeld – und diese Luftnummer wird dann erst vom Kreditnehmer durch SEINE Arbeit und SEINEWerteerstellung zu etwas Greifbaren mit dem er das „Nichts“ bezahlen soll).
    Ein solches „Geldsystem“ „arbeitet“ nur in eine Richtung – für die Geldschöpfer und gegen die Ressourcen von Erde und Mensch. Durch ein solches Geld wird das Verhalten der Menschen bis in die Wohnzimmer und bis zum Esstisch gesteuert…

    Was steuert ist der Sog dieses Geldes immer mehr zu immer günstigeren Geldkonditionen zu produzieren – also Quantität statt Qualität.

    Massentierhaltung ist eine direkte Auswirkung von Mangelbewußtsein und Mangelgeldsystem.
    Fleischverzehr vor allen mit solcher „Qualität“ dämpft das Bewußtsein weiter ab und die virulenten Ängste bleiben dadurch eher verdeckt: Sedieren durch Fleischkonsum ist eben auch ein Faktor, der mal näher beleuchtet werden könnte (abgesehen von den krankmachenden Zuständen mit denen ja wieder jede Menge Umsätze generiert werden können – in diesem Geldsystem !!!)

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