Internet und Soziale Medien

Neulich bat ich Dich doch, die 5 wichtigsten Dinge aufzuschreiben, die Dich davon abhalten, Deine Träume wahr werden zu lassen.

Solltest Du das hier lesen, dann bedeutet das wahrscheinlich, dass unter Deinen zerstörerischen 5  Social Media oder Internet vorkommt.
Ich las auf ebendiesen sozialen Medien folgenden Satz:

That’s what social media is. It’s a bunch of people creeping around looking at each other’s bridal shower pictures and status updates when they should be working, sleeping, or paying attention to their friends and families in real life.


Was ich bisher auf meinem Blog noch nicht besonders betont habe, ist die Tatsache, dass diese Medien so designt sind, dass sie süchtig machen.
Sowie ich darauf hinweise, dass Alkohol schon mit dem Trinken süchtig macht, und dass es dazu keine Probleme braucht, die man ertränken möchte, so weise ich darauf hin, dass die Benutzung des Internets und besonders der sozialen Medien süchtig macht. Man kann ein gutes Leben und einen netten Freundeskreis haben, gute Arbeit, Sinn und Verstand, und GLEICHZEITIG Internet-süchtig sein.

Die neuronalen und biochemischen Belohnungs-Prozesse sind die gleichen, wie bei Geld, Essen, Drogen, Sex, Alkohol, you name it. Du musst wahrlich keine schwerwiegenden Probleme haben, um dem Internet zu verfallen.

Es ist eher umgekehrt. Du bekommst Probleme, weil Du internetsüchtig bist, und damit Deine Aufgaben im Leben nicht erledigst.

Von Pornosucht fange ich heute und hier gar nicht an.

Information addiction: How information is like snacks, money, and drugs to your brain

  1. Wenn man eine Pause einlegt von sozialen Medien erlebt man den Entgiftungsprozess eigentlich nicht. (Oder geht es nur mir so?)

    Was mir aber auffaellt, ist, wie sehr sie einen herunterziehen.. Die Energien sind schon eingefahren, tranig, ohne Frische. Ich gehe zwar schon davon aus, dass die meisten im Netz irgendwas suchen, ob bewusst oder unbewusst. Es aber dann nicht mal wahrnehmen koennen, wenn es ihnen praesentiert wird. Weil sie sich davon aehnlich wie frueher von der Glotze berieseln lassen. Also reagieren sie eher auf uebertriebene, provokative und „asoziale“ Nachrichten… als auf herzliche, heitere und soziale Geschehnisse, die es ja auch immer gibt.

    Schade eigentlich. Davon muss sich aber keine Scheibe abschneiden.

    ….

    Ich unterscheide die Suechte.

    Internetsucht mag Zeitverschwendung sein, ein Fliehen vor Gefuehlen, Rechthaberei, fehlgeleitete Sehnsucht… Aber das Ausmass der Zerstoerung ist noch nicht im Bereich der Gefahr oder der Gefaehrdung anderer. (Ausser vielleicht auf einer mentalen Ebene?) Die Enthemmung und die Verantwortungslosigkeit, die durch Internetsucht entsteht, kann man auch nicht so sauber mit anderen Suechten vergleichen. Wo sie anderen Suechten gleicht, ist dass sie eine Freiheit verspricht, aber natuerlich nie haelt oder liefern wird.

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