Du kannst die Welt verbessern! Spread the spirit

 

Ausgehend von der Annahme, dass wir nicht unsere zufälligen Gedanken und Gefühle sind, sondern diese uns einfach wiederfahren, so wie das Wetter oder ein anders Naturereignis, dann kommen wir zu der Erkenntnis, dass es verschiedene Qualitäten von Gedanken und Gefühle geben muss:
Auf der einen Seite stehen diejenigen Gedanken und Gefühle, die uns zwar passiv wiederfahren, die uns aber verleiten, uns intensiv in sie hineinzusteigern.

So zum Beispiel: „Mario/Maria hat sich gestern und letzte Woche komisch benommen… was er sich wohl gedacht hat… und was das wohl zu bedeuten hat….Eigentlich hat er schon immer so komische Sachen gemacht… Ist ER vielleicht selber komisch…. oder bin ich komisch, wenn niemand sonst das so sieht…. und so weiter und so fort….“

Auf der Anderen Seite stehen diejenigen Gedanken und Gefühle, die wir selbst kreieren. Dabei nehmen wir uns regelrecht vor, etwas Bestimmtes zu denken oder zu fühlen.

Zum Beispiel praktizieren viele Menschen regelmäßig Dankbarkeit, indem sie bewusst und willentlich an drei Dinge denken, für die sie dankbar sind. Sie schreiben sie täglich in ihrer Morgenroutine auf. Damit erzeugen sie selbst sowohl dankbare Gedanken als auch Gefühle und kreieren so eine Gemütsverfassung der Dankbarkeit.

Das Erstellen einer To-Do-Liste ist auch eine selbst gewählte Gedankenarbeit. Die Liste schreibt sich nicht zufällig von selbst, sondern wir wählen selbst, was dort stehen soll. Damit assozieren und bestimmen wir die Handlungen, die wir erledigen werden und determinieren so, wie wir unsere Lebenszeit füllen werden. Wir bestimmen also mit unserer Todo-Liste, wie wir unser Leben ausfüllen.

Solche Gedanken und Gefühle assoziieren wir mit Freude, Kreativität, Selbstwirksamkeit und Kraft.

Diese zweite Art von Gedanken erschaffen wir selbst und zugleich gestalten und formen sie unser Leben, nach unserem Willen. Das sind kreative, kreierende Gedanken. Wir nehmen uns vor, was und wie wir tun, denken, fühlen und handeln werden.

Ich zum Beispiel nahm mir am Anfang meiner Yogapraxis jedes Mal, wenn ich in der Kriegerposition war, vor folgenden Satz zu denken: 

„Ich bin stark und im Frieden“.

Diesen Satz habe ich vor Jahren in einer Meditation für mich gefunden und auch heute noch gibt er mir Freude, Erfüllung und Gelassenheit.

Nach einigen, vielleicht 20 anfänglich so erzwungenen Krieger-Asanas verselbstständigte sich die bewusste, willentliche Assoziation. Dass ich beim Krieger „Ich bin stark und im Frieden“ denke und fühle, ist inzwischen ein Selbstläufer. Die Position ist jetzt fest mit den Gedanken und Gefühlen „Ich bin stark und im Frieden“ verbunden.
Mein Gehirn macht das unbewusst für mich, die Neuroaktivität, die das zusammen gelernt hat, feuert auch später noch zusammen. „What fires together, wires together„.

Dieses „fire and wire together“ kennt man auch gut von Düften, die man immer mit einer bestimmten Person assoziiert; oder mit Musikstücken, die unverändert immer wieder das gleiche Gefühl transportieren.


Diese Fähigkeit kann trainiert werden!
ALSO! Das ist der totale Knaller, finde ich! So bestimmst Du selbst, wie Du lebst!

Trainiere, kultiviere bestärkende Gedanken und Gefühle! Wiederhole gute Erlebnisse vor Deinem inneren Auge! Finde Worte dafür! Schreib sie auf! Damit trainierst Du Deine gute Laune, Deine Freude, Dein Glück!

Ausgehend von der Kreation Deiner ganz persönlichen Gedanken und Gefühle, wirst Du Deine Umgebung damit anstecken.
Das Prinzip der Resonanz besagt, dass es auch denen um Dich herum dadurch besser gehen wird. Somit schaffst Du aktiv in Deiner unmittelbaren Nähe ein Milieu der Freude, das von Deiner Umgebung weiterverbreitet wird.
Somit trägst Du zu einer glücklicheren Welt bei!


Du kannst die Welt verbessern! Spread the spirit!

 

5 Antworten auf “Du kannst die Welt verbessern! Spread the spirit”

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