„Ich kreiere also bin ich“ got nominated for the #Awesomebloggeraward.

The awesome Blogger Helen, the host of the „Utopie versus Realität“ was nominated for the #AwesomeBloggerAward recently!
Congratulations and right so! (Thumbs up to Sovely from Murmelmeister).
To pass on the award she had to nominate at least five more blogs for the very same award.
I am very grateful and flattered that she nominated my blog, too.
THANK YOU, Helen!

Now it is my turn to scream and shout – AWESOME!
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Du hast Verstand

Es heißt zurecht – „Du hast Verstand“ und nicht nicht – „Du bist Verstand“.

Trotzdem kommt es häufig zu Verwechlungen.
Menschen, besonders gerne kluge und gebildete, identifizieren sich mit ihrem Verstand.

Emotionale, herzliche Menschen identifizieren sich mit ihren Gefühlen. Weiterlesen „Du hast Verstand“

Die Unvernunft der Vernunft

Unsere vielgelobte Informationsgesellschaft und unsere Vernunft… I don´t know…

Da halte ich es mit Sokrates – ich weiß, dass ich nichts weiß.
Unsere Sinneswahrnehmung lässt uns nur einen minikleinen Ausschnitt der Welt wahrnehmen.
Wir glauben, wir wüssten, wie und was sie ist.
Weit gefehlt. Wir glauben gerne, dass unsere vielgelobte Vernunft sich auf die Welt, wie sie ist, beruft.

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RIP Barbara Sher

Gestern erfuhr ich, dass Barbara Sher verstorben ist. Ruhe in Frieden, Du gute Seele.

Mein aktuelles Buchprojekt, das immer noch den Arbeitstitel „Spielbuch“ trägt, fängt mit einem Lobgesang auf einen TedX-Vortrag an, den sie 2016 in Prag gehalten hat.
Ihr Talk hat mich zu diesem Buch motiviert und ich danke Ihr von Herzen für ihre geniale Arbeit.

Ihr dürft hier meine Einleitung zum nächsten Buch lesen:

  1. Einleitung

 

Als ich zum ersten Mal den Tedx-Talk Isolation is the dream-killer, not your attitude von Barbara Sher sah, musste ich immer wieder auf „Wiederholen“ klicken. Ich war fasziniert von der Idee, dass psychisch belastete Menschen eine Gruppe gründen können, die den Gruppenmitgliedern mit Erfolg dazu verhilft, ihre Wünsche und Träume zu verwirklichen, sogar dann, wenn sie ihre Träume und Wünsche noch nicht mal kennen.

 

Barbara Sher erzählt in ihrem Vortrag auf sehr kurzweilige Art und Weise, wie sie in den 1970er Jahren in New York als arme, alleinerziehende Mutter kleiner Kinder einen Zweitjob ausübte, bei dem sie abends eine Reihe von Selbsthilfe-Gruppe leitete. Bei den Treffen sollten sich die Teilnehmer ihren Depressionen, Ängsten und Süchten stellen, um mit ihren psychischen Problemen besser umgehen zu können. Eine vielpraktizierte Technik war, seine Wut, seinen Ärger, und Trauer in der Gruppe herauszulassen, sich gegenseitig anzuschreien, herumzubrüllen, zu weinen und zu schreien, und tatsächlich ging es den Gruppenmitgliedern nach den Treffen besser.

 

In einer der Gruppen nahm regelmäßig ein Ronny teil, der allen fürchterlich auf die Nerven ging. Seine Stimme, seine Haltung, sein Äußeres, seine ganze Art müssen ziemlich scheußlich gewesen sein, sodass er immer wieder Wut und Aggressionen der anderen Mitglieder auf sich zog. Doch die Gruppe schätzte und brauchte ihn, zumal er sich den Teilnehmern immer wieder gern als Projektionsfläche und Katalysator für alle möglichen unguten Gefühle zur Verfügung stellte. Den Mitgliedern fiel es besonders leicht, ihren Kummer und ihre unausgelebten Spannungen über ihm auszuschütten und auf ihn loszugehen, was ja ein grundlegender Teil des Heilungs-Prozesses war.

 

Eines Tages war Ronny dran, seinen Kummer und seine Wut auszulassen, und er erzählte, dass er wegen seiner Wohnsituation deprimiert sei. Die Gruppe kam ihm zur Hilfe und die Teilnehmer studierten Inserate, begleiteten ihn zu Wohnungsbesichtigungen, zum Abschluss des Mietvertrages, und schließlich halfen alle beim Renovieren und Streichen. Das Team war froh, dem Kollegen geholfen zu haben, und dabei etwas Sinnvolles getan zu haben.

 

Auch Ronny war zunächst mal zufrieden. Doch schon bald wurde ihm bewusst, dass in der Wohnung eine entscheidende Person fehlte: eine Frau. Im nächsten Gruppenmeeting berichtete er, dass er deprimiert sei, weil er keine Partnerin habe.

 

Diese Situation forderte nun anspruchsvollere Maßnahmen von der Gruppe, als nur ein paar Inserate zu studieren, und eine Wohnung zu streichen. Allen – inklusive Ronny – war klar, dass er nun nicht exakt dem Typ „Traumprinz“ entsprach, und dass es schwierig werden würde – doch gemeinsam nahmen sie ein neues, ehrgeiziges Projekt auf: Ronny sollte eine Frau finden.

 

Die Frauen der Gruppe gingen mit ihm schickere Kleidung einkaufen und zum Friseur, sie übten mit ihm in Rollenspielen charmant zu plaudern, und die Männer joggten mit ihm und halfen ihm seine Körperhaltung zu verbessern.

 

Als sie glaubten, dass weitere Anstrengungen in dieser Richtung keine nennenswerten Verbesserungen mehr hervorbringen würden, überlegten sie, wo sie nun eine Frau für ihn herkriegen sollten. Die Idee, Partys zu veranstalten kam auf. Also fingen sie an, Feste zu organisieren und Single-Frauen aus dem Bekanntenkreis einzuladen. Die Feiern entpuppten sich als Riesenspass, ein Gewinn für die ganze Gruppe! Alle hatten sehr viel Freude daran, und als sich schließlich nach einigen Partys auch noch eine Frau fand, der Ronny gefiel und umgekehrt, war das Ziel vollumfänglich erfüllt, sosehr sich die Gruppe darüber auch wunderte.

 

Dieser Erfolg inspirierte Barbara Sher so sehr, dass sie anfing daran zu glauben, dass alle wahren Wünsche restlos erfüllt werden können, wenn man die Wiederstände benennen kann und die richtige Unterstützung hat. Ihre Zauberformel fürs Wünsche erfüllen lautet folgendermaßen:

  • Benenne Deinen Wunsch, egal, wie unrealistisch er ist vor mehreren oder vielen anderen, am besten fremden Menschen.
  • Benenne die Wiederstände. Die Gehirne der Fremden fangen an, die Wiederstände und die Probleme kollektiv zu lösen. In den meisten Fällen werden die Wünsche wahr.
  • Nimm das Geschenk der Erfüllung Deiner Wünsche an und hilf im Gegenzug die Wünsche der Anderen zu erfüllen.

 

Mit dieser Erkenntnis gründete sie ihr eigenes Unternehmen, deren zentraler Zweck darin bestand, Gruppen und Veranstaltungen aus der Taufe zu heben, bei denen die Teilnehmer ihre Wünsche und Träume identifizierten und die Teams den einzelnen Mitgliedern halfen, diese – allen Hindernissen zum Trotz – zu verwirklichen. Daraus ist eine weltweite Bewegung geworden, „Wishcraft“ und ihre sogenannten „Erfolgsteams“ gibt es auf allen Kontinenten.

 

Die Frau ist inzwischen weit über achtzig und immer noch aktiv: Sie hält Vorträge in Firmen und Universitäten, schreibt Bücher und coacht weiterhin Menschen mit Zielfindungsschwierigkeiten.  Ausgehend von der Geschichte mit Ronny, dem es mithilfe von lauter depressiven, psychisch kranken Menschen gelang, eine schöne Wohnung und eine liebende Frau zu finden, ausgehend von dieser Geschichte also, ist Barbara Sher eine weltweit anerkannte Buchautorin und Expertin für die effektive Erfüllung von Wünschen und Träumen erfüllen geworden.

 

Diese Geschichte hat mich elektrisiert. Sie sprach zu mir!

*****
Und nochmal, liebe Barbara, ruhe in Frieden.

 

 

 

Andi über den Unsinn des Lebens, Timing und Freundlichkeit

Neulich fragte ich Andi, der in meinem Blog ab und zu als „Anyway“ kommentiert und von dem ich schon zwei Gastbeiträge veröffentlicht habe, ob er nicht wieder was schreiben möchte.
„Ja“, hat er gesagt und ich freue mich sehr, Euch seinen neuen Text zu präsentieren:

Der Unsinn des Lebens

In der Menschheitsgeschichte gab es immer wieder diese ganz besonderen Momente. Momente in denen etwas zum allerersten Mal passierte.

Der Augenblick als ein Mensch zum ersten mal anfing eine Höhlenmalerei anzufertigen.
Oder als der erste Buchstabe des ersten gedruckten Buches auf Papier verewigt wurde.
Aber auch in der jüngeren Menschheitsgeschichte gab es noch solche Ereignisse.
Der Moment in dem die erste Fotografie gemacht wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/Blick_aus_dem_Arbeitszimmer).

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Crazy Coronismus

Ein Problem, ein Konflikt, oder auch nur verschiedene Meinungen, können nicht auf der gleichen Ebene gelöst werden, auf der sie entstanden sind. Sagt Albert Einstein, sagt auch die Dilts-Pyramide (s. NLP) und sag ich auch.
Die Umgebung, oder „der Context“, wie Robert Dilts dazu sagen würde, produziert zur Zeit polarisierendes „Corona hin – Corona her“.
Wenn Du jetzt „Corona hin“ sagst, dann ruft die die Corona-Her-Fraktion postwendend „Corona her“.

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