Affirmation Afformation

Wahrscheinlich sind Dir schonmal Affirmationen begegnet.

Man formuliert einen Satz mit einer wünschenswerten Aussage als ob sie schon Realität wäre.
Gerne werden bei Affirmationen die Wörter „Ich bin…“ oder „Ich habe…“ an den Anfang gesetzt, weil diese Wörter sehr kraftvoll sind.

Gute Beispiele sind „Ich bin glücklich“, „ich bin gesund“, „ich bin stark“,“ich habe alles, was ich möchte“, und Ähnliches.
Die Sätze, die wir uns den ganzen Tag anhören, formen unsere Gehirne. Synapsen werden dadurch verstärkt und unbenutzte Synapsen werden abgeschalten.

Die Welt ist voller Affirmationen, die wir täglich mit der Popkultur (I´m a creep) , der Werbung (Milch ist gesund), und unbewussten Mitmenschen (Wie mans macht, macht mans falsch) in uns aufnehmen.

Wir können uns indirekt vor destruktiven Aussagen schützen, indem wir Menschen und Situationen meiden, die uns geringschätzen oder herunterziehen.

Daher sind die Sätze, die wir UNS SELBST erzählen, die wichtigsten, dann das sind die einzigen, auf die wir direkt Einfluss nehmen können.
Also Affirmationen oder Afformationen.

Afformationen sind Fragen, die eine wünschenswerte Aussage beinhalten und Dich dazu befragen:

Wie lebe ich, wenn ich glücklich bin?
Was fühle ich mich, wenn ich gesund bin?
Wie verhalte ich mich, wenn ich stark bin?
Wer bin ich, wenn ich alles habe, was ich möchte?

Unsere Gehirne sind Problem-Lösungs-Maschinen. Gib Deinem Gehirn ein Problem, ein Hindernis und es fängt unverzüglch an, das Problem für Dich zu lösen.
Eine offene Frage wird vom Gehirn wie ein Problem behandelt.
Frage gestellt, zack, werden praktikable Lösungen präsentiert!

Affirmationen

Menschen jammern gern und viel.
Jammern und Nörgeln scheinen einen geselschaftlichen Kitt zu erzeugen „wir gegen die“ oder „in unserem Elend halten wir wenigstens zusammen“.

Während Du andern gegenüber jammerst, hört auch Dein Gehirn sehr gut zu.
Dein Gehirn macht aus Deinem Nörgeln und Jammern Affirmationen.
Dein Jammern oder Deine Beschwerden sind für Dein Gehirn Handlungsanweisungen, auch wenn du jammerst, um darauf hinzuweisen, dass Du es eigentlich gerne besser hättest. Weiterlesen „Affirmationen“

Lebensprägende Bücher und Filme

Rauschliebe

Es gibt sehr viele Bücher und Filme, die mich nachhaltig geprägt, und sogar mein Leben verändert haben.
Hier sind die offensichtlichsten:

In 2004 wurde ich Vegetarierin, wegen einer Szene in Haruki Murakamis Buch „Kafka am Strand“. Die Szene, in der Johnny Walker die Katzenherzen heraustrennt und isst.

In 2005 wurde ich Sexual- und Kreativitätsforscherin wegen Julia Camerons Buch „Der Weg des Künstlers“.

In 2014 verstand ich durch Thomas Pikettys Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“, dass das Geldsystem, wie ich es bis dahin verstand, ein einziger Brainwash ist. Weiterlesen „Lebensprägende Bücher und Filme“

Dein größter Traum

Wenn ich eine gute Fee wäre, und Dich fragen würde, „Was ist dein größter Traum?“ – was würdest Du antworten?
Du hättest 5 Minuten Bedenkzeit.

Nimm Dir ein Blatt Papier und einen Stift und stell Dir einen Wecker auf 5 Minuten.
Nimm Dir diese 5 Minuten und staune, was nach 5 Minuten auf Deinem Paper steht.

Was macht diese Übung mit Dir?
Was wären die Vorteile eines Teilerfolges?
Wie fändest Du einen Teilerfolg?


Wie kannst Du Deinem größten Traum näher kommen?

Negative Bias oder Negativ-Effekt

Es gibt ein natürliches, psychologisches Phänomen, das sich Negativitätseffekt nennt.

Seit Urzeiten sind wir darauf konditioniert, Risiken, Gefahren und potenzielle Verluste zu erkennen. Wir sind sagenhaft schnell und trainiert darin, zu erspüren, dass unser Handeln negative Konsequenzen haben könnte, selbst wenn wir noch nicht mal die genauen Konsequenzen benennen können.

Weiterlesen „Negative Bias oder Negativ-Effekt“

Unterwegs

Wenn du nur auf das Ziel Deiner Reise schielst, und Dir einredest, dass Du erst dann glücklich sein wirst, wenn Du am Ziel angelangt bist, dann bedeutet das, dass Du 98% Deiner Lebenszeit unglücklich, hungrig und durstig bist.
Wenn Du nicht (an-)erkennst, dass die Schritte in Richtung Deines Ziels Gründe zur Freude, Spass und Lebendigkeit sind, dann kann es sein, dass Du sogar im Moment, in dem Du Dein Ziel erreichst, keine Freude empfinden wirst,

Weiterlesen „Unterwegs“

Tschakkaaa!

Gestern habe ich etwas gemacht und geschafft, was ich etwa ein Jahr vor mir herschob.
In meiner letzten Coaching Session habe ich mir vorgenommen, mein aktuelles Buchprojekt im August / September zum Lektorat zu geben und es zum Jahresende im Buchsatz zu haben.
Gestern habe ich die Kröte geschluckt: Ich habe das Inhaltsverzeichnis mit allen Überschriften erstellt.


Meine liebe Freundin Jessi fragte mich, wie ich das gemacht habe, und ich musste zugeben – ich weiss auch nicht.

Sich selbst ein konkretes Ziel mit klarer Deadline zu stellen weckt Kräfte in uns Menschen, mit denen ohne festes Commitment nicht zu rechnen ist. Diese Kräfte helfen uns über die Hindernisse und Wiederstände hinwegzusteigen, und das Ziel wie eine Handlungsanweisung vor sich zu haben.

Ich bin so froh, in meinem Leben nicht nur Coach, sondern auch Coaching-Klientin sein zu dürfen.


Happy half birthday, Rauschliebe!

Nun ist mein Buch genau ein halbes Jahr veröffentlicht.
Ich bin nach wie vor froh und stolz darüber, zumal die Themen Alkoholismus, Co-Abhängigkeit und häusliche Gewalt auf der ganzen Welt im partiellen oder strengen Lockdown zugenommen haben.

In Ländern mit sehr strengen Corona-Lockdowns, stieg auch die Selbstmordrate.
Es ist wahrscheinlich, dass bei vielen Selbstmorden Alkohol mit im Spiel war.

Sollte es wirklich zu einer großen Konkurswelle mit Massenentlassungen kommen, dann wird Alkohol für allzu viele Menschen wohl die erste Auffang-Station werden.

Liebe Blogfamilie, kauft und empfehlt mein Buch Rauschliebe, damit Ihr wisst, wie und woran ihr destruktiven Alkoholismus bei High-Achievern erkennt, und wie ihr aus der Co-Abhängigkeit rauskommt.
Ich bitte auch diejenigen unter Euch, die das Buch gelesen haben, eine Rezension auf BoD, Amazon, Eurem eigenen Blog oder social profile zu schreiben, damit das Buch bekannter wird.